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Serpent Sermon
(2012, Century Media ?)
Mit ihrem zwölften Studioalbum debütieren Marduk bei Century Media Records und knüppeln sich auf »SERPENT SERMON« konsequent durch gut 44 Minuten blasphemischen (Old School) Black Metal. Eine halbe Minute »meditatives« Getrommel mit anschließender Midtempo-Einleitung gönnen die Schweden dem Hörer, bevor Fronter Mortuus mit infernalem Fauchen den Titelsong eröffnet: die Schlangen Predigt hat begonnen. Infernalisches Rasen, Ruhepause, infernalisches Rasen, … das Stück wechselt permanent zwischen diabolischen Blastbeats und ruhigen, aber nicht weniger bösen Passagen hin und her. Ähnlich gelagert ist das noch bösartigere »Souls For Belial«, wogegen »Into Second Death« mit seinem mächtigen Groove punktet, beides absolute Anspieltipps.
Etwas gemäßigter agieren Mortuus, Gitarrist (und letztes verbliebenes Gründungsmitglied) Morgan Håkansson, Devo und Schlagzeuger Lars Broddesson im doomigen »Temple Of Decay«, bevor sie bis zum finalen »World of Blades« gepflegt durch die Hölle preschen. Aufgenommen und produziert hat das Quartett die Scheibe übrigens selbst, in den Endarker Studios von Bassist Devo, um frei von fremden Einflüssen ein ursprüngliches, schwarzmetallisches Zeichen zu setzen. Bösartiger, bitterkalter, blasphemischer Black Metal pur – die perfekte Antwort auf die aktuellen 30°C Außentemperatur.
Sammler aufgepasst: Auf der limitierten Ausgabe gibt's den achtminütigen Bonustrack »Coram Satanae«. (nat)
Achtung: Veröffentlichung erst am 25.5.2012
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