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Wormwood
(2009, Regain Records BLOOD044)
»WORMWOOD« überrascht mit Marduk-atypischen Kompositionen: Dissonante Gitarren durchbrechen das schleppende »Funeral Dawn«, in manchen Stücken übernimmt der Bass sporadisch die Führung, die schaurigen Riffs in »Whorecrown« lassen dem Hörer gar die Haare zu Berg stehen.
Natürlich gibt es auf dem 47-Minüter auch »klassische« Marduk-Knüppelnummern, wie »The Fleshly Void« oder die erste Hälfte von »Chorus Of Cracking Necks«. Diesen bremst das Quartett allerdings inmitten des Infernos plötzlich aus, unerwartet hämmert nur noch der einsame Schlagzeuger monoton auf die Felle, bis die Hölle erneut losbricht. Eine hervorragende, bleischwere und in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Scheibe. Hören. (nat)
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