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Above The Weeping World
(2006, Candlelight CANDLE147CD)
»ABOVE THE WEEPING WORLD« lässt sich mit exakt zwei Worten beschreiben: Brutal schwermütig. Mehr Informationen gefällig? Wenn Hölderlin, Bourdillon, Poe und Leino finnische Todesmetaller inspiriert, kann das Ergebnis wie der Opener des Drittlings klingen: Regentropfen fallen, ein einsames Klavier klimpert, Gitarren heulen, eine verzweifelte Seele klagt. Bassist Niilo Sevänen setzt seine Stimme zu den düsteren neun Songs nahezu gleichförmig ein, wogegen die Instrumentlisten immer wieder Akustikpassagen in den finsteren Death mogeln.
Dabei wirken sowohl die gedämpften wie grimmigen Tonläufe unheimlich intensiv. Die joensuuschen Insomnium säen unentwegt kleine, teils progressive Details, die auch bei Opeth-Fans auf fruchtbaren Boden fallen dürften. Zum eindringlichen, bösen Sound von Sevänen, Schlagzeuger Markus Hirvonen sowie das Gitarrinduo Ville Friman / Ville Vänni können bekümmerte Gemüter starke 50 Minuten mühelos ihren Katzenjammer pflegen. (nat)
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