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Ludwijka
(2007, Shitkatapult Strike082)
Ludwijka I-IX. Neun in Beats gehauene Impressionen aus Ludvika, der Heimatstadt Anders Ilars. Zumindest die Tracklist hat man schnell auswendig gelernt, aber auch sonst fühlt man sich schnell zu Hause in den minimalen und fließenden Welten des Schweden, die nie zu distanziert und kühl wirken. Fast konkret und greifbar wirken Flächen und einzelnes Geblubber, das sich innerhalb streng gezogener Bahnen verfängt, bevor es wieder Fahrt und Tiefe gewinnt.
Wenn auf »Ludwijka VI« die dumpf fliegenden Bässe die Wasserströmungen zu absorbieren versuchen, dann bekommt sogar das Wort »Klanglandschaft« eine weitere Bedeutung addiert. Überhaupt sind die Details meist aus dem direkten, oft natürlichen Umfeld stammend. Auch seine frühkindlichen Kassetten mit diversen Sounds wurden abstrakt ins Beatgerüst eingewebt. Auf der richtigen Anlage gehört, entsteht so ein raumgreifendes, reizvolles und persönliches Album. (maw)
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