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Consume To Contaminate
(EP, 2006, Spinefarm SPI267CD)
Gerade mal eine Viertelstunde lang schlagen Rotten Sound dem Hörer ihren Death Metal-Grindcore-Mix um die Ohren. Nicht ganz so brachial wie auf dem Vorgänger, dem vierten Studioalbum »MURDER WORKS«, aber dennoch in halsbrecherischer Geschwindigkeit feuert das Quartett seine Geschosse ab. Nach drei Songs gibt's sehr kurz Zeit zum Luftschnappen bei den Breaks in »GDP«, etwas länger beim folgenden langsamen, sogar mit Streichern begleiteten Instrumental »CTC«. Ruckzuck läuft die Schonzeit ab, Latva ballert zwei weitere Nackenbrecher aufs Schlagzeug.
»COSUME TO CONTAMINATE« ist einfach gestrickt, leicht durchschaubar. Trotzdem produzieren die Nordmänner um Mikrogrunzer Keijo Niinimaa mehr als Krach, etwa verbitterte, sarkastische Texte – wenn man sie denn verstünde. Da hilft es nur im Booklet nachzulesen, was Latva etwa mit dem Opener »Decay« sagen will. Bilanz: Die EP besticht nicht auf die komplette Länge, die Truppe hat noch Reserven. (nat)
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