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Bees And Honey
(2006, Indie Jones Records INDI004)
Die Lieblingsfarben: Pink und schwarz. Die Lieblingswörter: Kitsch und Morbides. Liebstes musikalisches Zitat: Kraftwerk, unter akuter Haribo-Vergiftung ächzend. Die Ex-Satansjünger aus Tampere wagen sich tief in die Höhlen des kajalbeschmierten Synthie-Wunderlandes und landen mit »BEES AND HONEY« zu Beginn der 80er Jahre. Visage und Ultravox lassen grüßen. Das Trio ist hemmungslos in das Zeitalter des arroganten Elektropop verliebt. Aber ist dabei sympathisch unbekümmert. Das Ergebnis ist nicht sonderlich originell, aber – Rettung naht! – sehr tanzbar, sehr leicht und bewirkt auf wundersame Weise, dass sich die Mundwinkel nach oben ziehen.
Die Bandmitglieder nennen sich Nekrokitten, My Lovin' Martian und Blacky Loveless und zeigen allein durch die Namenswahl, dass Musikmachen für sie keine todernste Angelegenheit ist. Den Nachwuchs-Popkompositionspreis werden die Drei nicht abräumen, aber Songs wie »She's With The DJ« oder »Candy Candy« sind so dick aufgetragen, dass allein das Auflecken des an den Kuchenseiten heruntergelaufenen rosa Puderzuckers eine freche Freude ist. (emv)
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