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Heimgang
(2008, Napalm/SPV NPR 257)
Kampfar gehen heim – und zwar nicht zurück zu ihren Wurzeln (denen sie ohnehin bis heute durchgehend treu blieben), sondern vom Diesseits in die Unterwelt, entsprechend der nordischen Legenden und Mythen. Damit genug zu den Texten auf »HEIMGANG«. Musikalisch folgt die nahtlose Fortsetzung von »KVASS«, allerdings ohne Folk-Anleihen. Dolk faucht und keift wie gehabt, Gitarrist Thomas, Basser Jon plus Schlagzeuger II13 feuern aus allen Black/Pagan Metalrohren. Karg, nordisch, schnörkellos.
Einzelne Stücke wie »Skogens Dyp« haben durchaus Hymnencharakter, dennoch jagt das Nordquartett keinen Single-Hits nach, sondern versteht die 47 Minuten vielmehr als Gesamtkunstwerk. Die Produktion unterstützt Monotonie und Rohheit der neun Songs samt obligatorischem Intro, könnte jedoch vor allem im Schlagzeugbereich etwas ausgefeilter sein. Ergo: »KVASS« bleibt ungeschlagen. (nat)
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