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Apple Bay
(2006, Labrador LAB096)
Wer erinnert sich nicht gerne an die warmen Tage? Mit seinen engsten Freunden am Meer zu sitzen, zu picknicken, auszuruhen und abends unter freiem Himmel den glutroten Feuerball hinter den Horizont zu verabschieden. Abends, wenn die Luft schon etwas kühler ist, was sie noch viel reiner und erfrischender schmecken lässt.
Aus einer spontanen Idee entstanden, gründeten sich Irene 2005 als Konglomerat von neun Freunden in Göteborg. Und ihr Debüt ist ein Versprechen an den Sommer. Nur zu gern wird der Beachpop-Sound der 60er Jahre reanimiert und mit nettem Crooner-Klang fein zu neuen Hymnen gedrechselt, die einmal mehr zwischen Unbekümmertheit, Feinsinn und Euphorie hin und her tänzeln. Leichfüßige Trompetensounds, welche die dunkel gefärbte Stimme des Sängers Bobby konterkarieren, geben diesem Album zudem die nötige Eigenheit und lassen es hinreißend vertraut klingen. Vielleicht stammt daher dieses verdammt gute Gefühl. (maw)
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