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Die CD »Anish Music« war »CD des Monats« im Monat 10 / 2006.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:
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Sie muss ganz große Augen bekommen haben, als sie die Kisten mit allen E-Sounds der Musikgeschichte gefunden hat. Aber dann kamen die Falten hinzu: wie nur kann man das alles auf nur einer Platte vereinen? Bruch um Bruch und Stil und Stil wächst jedoch ein über weite Strecken instrumentales Album, was etwas zu oft Songstrukturen und Eingängigkeit verschweigt, jedoch viele spannende Momente zu erzeugen vermag. Es knistert!
Markus Wiludda
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Im Staate Dänemark ist gar nichts faul. Zumindest was die Populärmusik angeht. Der Jahrgang 2006 ist ein erstaunlich guter, und zu den interessantesten Neuentdeckungen bei der derzeitigen Kreativexplosion im Legoland gehört Band Ane. Unbekümmert, intelligent, verspielt und experimentiertfreudig schafft die One-Woman-Show unter tätiger Mithilfe ihres Laptops ein eigenwilliges, immer wieder überraschendes Klanguniversum.
Eva-Maria Vochazer
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Toll: ein Kind, das unbedingt gleichzeitig mit Lego, Playmobil und Fischertechnik spielen will. Der gierige Griff in die Effekte-Kiste fördert lauter Teile zutage, die eigentlich nicht zusammenpassen. Aber mit ein bisschen Gewalt und Digitalkleber macht Ane trotzdem schöne Kinderzimmerkrachskulpturen draus. Eigenwillig, aber unbestreitbar kreativ.
Sebastian Pantel
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Das Laptop ist ihr bester Freund. Aus ihm sprudeln die buntesten Ideen, die süßlichsten Töne, die abstraktesten Formen. Und dennoch ist der Freund, nicht mehr als Anes Sklave. Mit leichter, doch bestimmter Hand führt sie ihn durch ihre wilde Datawelt, die ebenso ein Ohrenschmaus wie Zaubermärchen ist.
Liska Cersowsky
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