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Disintegrate
(2006, Candlelight CANDLE111)
Spiel, Satz, Sieg. Zum dritten Mal schlagen die inoffiziellen Emperor-Nachfolger mit »DISINTEGRATE« erbarmungslos zu: Mitgründer Samoth der bei vorgenannter Black Metal-Ikone trommelte und kreischte, klampft mittlerweile nur noch; dafür brüllt sich Sänger/Bassist Secthdamon die Seele aus dem Leib. Kern der Combo bleibt der unglaubliche Trym an der Schießbude, der Death Metal-Herzen verdammt viel höher schlagen lässt.
Im Gegensatz zu »AEON« rollt der Panzer hier eine Dreiviertelstunde in Höchstgeschwindigkeit, ohne dabei die Abwechslung aus den Augen zu verlieren. Kurze Breaks stoppen die Kampfmaschine, doch schon jagt die Gitarre von neuem los, ein Trash-Riff bellt, der Bass scheppert. Wie weit kann sich diese norwegische Allstar-Truppe noch steigern? Zehn mal packender, anspruchsvolle(st)er Düster-Death garantiert dem Headbanger beständig einen Platz in der ersten Reihe – im Wartezimmer des Orthopäden. (nat)
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