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Alle Rezensionen zu Wolf
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Black Flame
(2006, Century Media/SPV 77620-2)

Und noch eine Metal-Truppe die den 80ern huldigt, dieses Mal aus dem IKEA-Land. Obwohl schon 1995 gegründet veröffentlichen Wolf erst 2000 ihr selbstbetiteltes Debüt. Laut Promo spielen sie »Oldschool Metal, aber nicht altmodisch, dafür sehr heavy«, welcher 2006 gar ein »Soundtrack zu einem alten 80er-Jahre-Horrorfilm« sein könnte. Seinen persönlichen Horror erlebt zunächst jeder Hörer, der mit den Tonleiterarien des Fronters Niklas Stålvind nichts anfangen kann.

Oldschool-Fans jedoch nötigen etliche Refrains der zehn Songs zum Mitgrölen. Sie schwelgen knapp 50 Minuten in klassischem Metal mit harten Gitarren sowie einigen interessanten melodischen Spielereien. Der Viertling »THE BLACK FLAME« ist übrigens das erste Studioalbum mit Schlagzeuger Tobias R. Kellgren (Ex-Dissection, Ex-Decameron) und dem langjährigen Session-/Livegitarristen Johannes Losbäck. Und jetzt alle: »Make Friends With Your Nightmares« – das klingt tatsächlich wie die Titelmelodie eines Splatterstreifens. (nat)



Siehe auch:
Dissection

 Wolf: The Black Flame

Offizielle Website

Offizielle Website      www.wolf.nu

   

Legions Of Bastards
(2011, Century Media 9979832)

Die Besetzung ist identisch mit der des Vorgängers und auch musikalisch hat sich wenig getan, kurz: Alles beim alten. Wie gehabt heulen die schwedischen Wölfe um Niklas Stälvind auch auf »LEGIONS OF BASTARDS« in bewährter Judas-Priest-trifft-Iron-Maiden-Manier. Wie gehabt meist im Midtempo.

Wie gehabt gibt es auf der knapp 50-minütigen Scheibe einige eingängige Refrains die sich wunderbar, promilletauglich mitsingen lassen (»Skull Crusher«). Wie gehabt hat Thomas Holm das Cover entworfen. Wie gehabt ist der Sechstling eine solide, nicht bahnbrechende Scheibe, die man hören/kaufen kann, aber nicht muss. Und wie gehabt tummeln sich einige schlechtere Bands in diesem Sektor (Mean Streak) – und etliche bessere (Hammerfall). (nat)



Siehe auch:
Mean Streak
Hammerfall

   

Ravenous
(2009, Century Media 9978442)

Die letzten Wölfe: Sänger/Gitarrist Niklas »Viper« Stålvind und Gitarrist Johannes »Axe« Axeman blieben von »THE BLACK FLAME« übrig. Im Jahre 2007 rekrutierten sie den Basser Anders »Tornado« Modd plus Schlagzeuger Richard »Raptor« Holmgren, kurz drauf werkelte das Quartett an den Songs zum Fünftling »RAVENOUS«. Auf diesem huldigen die Schweden immer noch dem Metal der Achtziger, auch hält der Fronter seinem Gesangsstil die Treue.

Der Opener »Speed On« prescht namensgerecht vorwärts – und wirkt sehr Iron Maiden-inspiriert. Der Großteil der elf Songs schleppt sich jedoch im gemäßigten (Mid)Tempo vorwärts. Es gibt manche eingängige Refrains wie im Opener oder Titeltrack, doch wirkliche Hymnen finden sich auf Anhieb binnen der 48 Minuten Gesamtlänge nicht. Fazit: Eine solide, absolut nicht bahnbrechende Scheibe mit (kurzen) Gastauftritten von Hank Shermann (Mercyful Fate) und Marc Boals (Ex-Malmsteen). (nat)



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