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Kuvastin
(2006, Gbfam Records GBFCD28)
Waschechte Frischlinge, allesamt unter zwanzig Jahren, debütieren hier mit »KUVASTIN«. Der Fünfer aus Nokia stromert durch Melancholie-Rock-Wälder, die ihre Landsmänner wie Negative, Uniklubi oder Lovex pflanzten. Die zehn Songs auf »SPIEGEL« sind alle aus dem gleichen Holz geschnitzt wie die erste Singleauskopplung »Likaa«, sprich: Schlagzeuger Juuso Valkeala ballert, Tuukka Hänninens Bass dröhnt, Mikko Häkkiläs/ Olli Laukkanens Rockgitarren heulen.
Fronter Ville alias »Kleiner Bruder von Negatives Jonne Aaron« Liimatainen singt anständig, aber wiederholt mit Mängeln behaftet, ausschließlich auf Finnisch. Die Gleichförmigkeit schadet dem Erstling massiv: Er ist gut anzuhören, hinterlässt jedoch keinen bleibenden Eindruck. In Anbetracht Flinchs Oberstüfler-Alters sei ihnen verziehen; die 2003 gegründete Truppe hat noch viel, viel Zeit – und einen gesunden Nährboden, welcher ihrer besseren Saat harrt. (nat)
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