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Anola
(2002, Ulftone/Contraire UTCD053)
Sie sind nicht zimperlich. Sie mögen es dicht und konzentriert, die Jungs von Penniless, einst »Penniless People of Bulgaria«, die nun mit »ANOLA« ihr mittlerweile fünftes Werk vorlegen. Drei Gitarren zücken sie, dazu Bass und Schlagzeug. Dahinter lauern die drei Brüder Lasse, Ossi und Pekka Alisari samt ihrer zwei Mitstreiter aus dem nordfinnischen Städtchen Nakkila.
Konsequent lassen sie es krachen - und finden doch immer wieder die Zeit, in ihren kompakten, zunächst wie Felsbrocken wirkenden Songs kleine hübsche Harmonien zu verstecken, die plötzlich freundlich hervor perlen. Und höre: Ihr Stil ist weit weit mehr vom fröhlichen Punk beeinflusst denn von bräsigem, pathetischem Hardrock. So erfrischend kantig und eingängig zugleich kann sich Pop anhören - wenn man nicht zimperlich ist und es dicht und konzentriert mag. (frk)
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