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The Black Waltz
(2006, Spinefarm NAULA068)
Ja, auch Kalmah mussten sich in den Anfangstagen, nach Erscheinen des Debüts »SWAMPLORD« 2000, die Titulierung als eine weitere Children Of Bodom-Kopie gefallen lassen. Vierzehn Jahre nach der Gründung, bis '99 noch unter dem Namen »Ancestor«, klingt davon nichts mehr durch. Mit ihren Landsmännern teilen sie höchstens das Auftreten von Keyboard-Gitarren-Duellen; ansonsten erinnert der neue Tastenmann Marko Sneck (Poisonblack) nicht an COBs Warman.
Fronter/Gitarrist Pekka Kokko grunzt auf dem Viertling fast nonstop, Keifen gehört der Vergangenheit an, Drummer Janne Kusmin knüppelt fröhlich Blastbeats zu Anttis Death-/Trashgitarren(Riffs). Und für ein solides Fundament unter der hektischen Geschwindigkeit sorgt Basser Timo Lehtinen (Catamenia). Glanzstücke glücken den Ouluern mit dem Titelsong oder »Time Takes Us All«, zu dessen Prolog Pekka ausnahmsweise schwarzmetallen kreischt. Kein Album des Jahres, aber eine saubere Leistung, bei der Headbanger ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen – und wer sich am neuen Gesangsstil nicht stört, ebenfalls. (nat)
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