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Kuuluuko, Kuuntelen
(2011, KHY Suomen Musiikki)
Die Poesie des Alltags. Die Schönheit ganz normaler Dinge. Die sind es, die Samae Koskinen auf seinem dritten Soloalbum »KUULUUKO, KUUNTELEN« entdeckt. Temperamentvoll, leichtfüßig, selbstironisch. Es sind die kleinen Veränderungen die zählen. Dafür muss man die Popwelt nicht als nächstes hippes Ding aus den Angeln heben, sondern weitab von allem großen Geschrei in der finnischen Provinz mit großer Souveränität eben sein eigenes Ding machen:verspielte, lebhafte Popsongs schreiben, egal, ob die große Welt zuhört oder nicht.
Man wünschte, die Welt würde mehr auf die klassischen Gitarrenpoptöne aus Tampere lauschen. Sich einfach zurücklehnen und lächeln. Die Gedanken schweifen lassen. Vielleicht ein paar tastende Tanzschritte machen. Und sich an Samaes feiner, variantenreicher Stimme erfreuen. Dann entsteht das kleine, gar nicht so zerbrechliche Glück. (emv)
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