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What If Leaving Is A Loving Thing
(2008, Bad Taste Records BTR 124)
Sahara Hotnights haben bei ihrer vierten Veröffentlichung etwas vergessen: bei den Credits »Danke« zu sagen: Danke, Ihr Übermütter des (Power)-Pop, die ihr vor schon vor 30 Jahren gezeigt habt, dass wir sexy und selbstbewusst sein können als Musikerinnen. Danke Debbie Harry und Chrissie Hynde! Denn mit »WHAT IF LEAVING IS A LOVING THING« machen die jungen Rockerinnen den endgültigen Schwenk hinüber ins Poplager. Produzent Björn Yttling von Peter, Bjorn & John wird diesen Schritt nach Kräften gefördert haben.
Das Quartett kokettiert mit Sixties-Anspielungen, Saxofon-Klägen und fernen Erinnerungen an die Ronettes. Mal empfindsam, mal abgebrüht, aber immer tanzbar. Dass sie damit reichlich abgegrastes Terrain betreten und fast durchgängig radiotaugliche Mitsingsongs abliefern, ist nicht abzustreiten. Dem Erbe der Übermütter aber machen die Mädels keine Schande – denn Spaß haben, gute Laune verbreiten und auch mal austeilen können ist nach wie vor unbeschreiblich weiblich. (emv)
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