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For Sardines Space Is No Problem
(2009, Sulatron/Cargo st 0903)
Inspiriert durch den schwedischen Astronauten Christer Fuglesang, bis zum ersten Raumflug 2006 bekannt als »der Astronaut, der es niemals schafft ins All zu kommen« und die Größen des Space-Rock-Genres der 70er Jahre, begannen The Movements um David Henriksson ein Konzeptalbum zu schreiben. Das Ergebnis »FOR SARDINES SPACE IS NO PROBLEM«, angeblich das Motto der Ausbildungsgruppe Fuglesangs bei der NASA, nahm der Raumfahrer im August diesen Jahres tatsächlich mit an Bord der Discovery.
Musikalisch ist das Werk, wie schon angedeutet, eine kosmische Mixtur aus psychedelischen Klängen und schrägen Krachausbrüchen. Neben den fünf eigentlichen Bandmitgliedern toben sich weitere sieben Musiker an Geige, Gitarre, Flöte, Synthesizer, Klarinette, Saxophon und Mikro aus. Gefällige Harmonien, wie in »Trapped On Earth« schmeicheln den Ohren nur selten, stattdessen blubbern Synthies, wabern Gitarren mit Wah Wah-Effekten durch den Äther, eine dominante Farfisa-Orgel pulsiert, ergänzt durch seltenen, verzerrten Gesang, Sprach-Samples und den einen oder anderen Chor. Gegen Schluss verpasst das Quintett »The Grasp Of The Kings’ Hand Is Not Enough« sogar noch einen folkigen Anstrich. Wer eine etwas andere Dreiviertelstunde erleben möchte: Zugreifen! (nat)
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