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Faya
(2005, Startracks/Rough Trade STAR 132100-2)
Natürlich haben wir noch den wüstenstaubigen Vorgänger »SONGS FROM A TWO-ROOM CHAPEL« im Ohr, der an allseits bekannte Americana-Heroen anknüpfte. Danach ging Kjellvander erstmal zurück in die USA – wo er bereits früher lebte – und schrieb dort die Songs für den Nachfolger. Er hat es wohl ruhig angehen lassen, denn das in einer alten Schule in Skåne aufgenommene »FAYA« fiel insgesamt ruhiger, introvertierter, tragischer aus.
Es gibt: wimmernde Pedal Steel-Gitarren, gebrochene Stimmen, versunkene Chöre, so liebestrunken wie einsam jaulende Coyoten – ganz große Gefühle eben. Musik, die mit jedem Hören wächst. Ach ja – jede Menge Leute waren auch beteiligt, so etwa Firesides Per Nordmark, Nina Persson, Tias Carlson oder als Mann am Mischpult Craig Schumacher (Giant Sand, Calexico). Eine Platte zum Schwelgen. (peb)
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