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Head Off
(2008, Wild Kingdom KING050-CDL)
»HEAD OFF« ist das Abschiedsgeschenk an die Fans: Die Hellacopters planen nach der zugehörigen Tour aufzuhören. Abgang mit Ansage. Den Vorgänger zierte jedenfalls der bessere Name für ein letztes Album – und an genau dieses »ROCK & ROLL IS DEAD« knüpfen die Schweden hier an. Aber: »HEAD OFF« ist ein Coveralbum …und keiner hat's bemerkt: Zum einen klingen die Stücke im 60er/70er Gewand sehr nach Nicke Andersson und Mannen, zum anderen huldigen sie mit ihrem Siebtling eher unbekannten, vergessenen Bands.
Die Quellen der Inspiration heißen Demons, New Bomb Turks, The Royal Cream, Powder Monkeys, Gaza Strippers, The Maharajas oder Peepshows; von ihren Landsmännern The Turpentines und Ex-Labelkollegen bei White Jazz Records stammt »No Salvation«, dem ein gewisser Hanoi Rocks-Touch anhaftet. Rescue von Dead Moon ähnelt stellenweise einer schnelleren Version von Blue Öyster Cults »Don't Fear The Reaper«. So ziehen die Hellacopters zum Abschied den Hut vor ihren Kollegen, statt sich die Eier zu schaukeln – und das mit einer verdammt coolen Scheibe. Respekt. (nat)
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