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AminaminA
(EP, 2005, The Workers Institute/Baked Goods TWI 1)
Amina, die sich neuerdings Amiina nennen, stützen das sphärische Wesen von Sigur Rós wesentlich. Sie nutzen die dunklen Töne, die entstehen, wenn man etwas an den Stromkreislauf anschließt, ebenso wie vergleichsweise klassische Instrumente wie die Geige, die Viola und allerlei Schlagwerk, das hell und eindringlich klingelt und klongelt. Geradezu göttlich tönt der Song »Hemipode«, getragen von einem überirdischen Cello.
Nicht minder jenseitig »Fjarskanistan«, wo einzelne Tonfolgen vor sich hin perlen, während sich im Hintergrund ganz sachte eine eindringlich orchestrale Kulisse aufbaut, die zuweilen an die Kompositionen Arvo Pärts erinnert. Ja, es sind nur vier Songs. Aber mehr wird kommen. Fasse dich in Geduld. Es bleibt dir auch gar nichts anderes übrig. (frk)
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