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Reptile Ride
(2007, Spikefarm NAULA 082)
Die Jungspunde legen nach: »REPTILE RIDE« startet als thrashiges Kettensägenkommando; todesmetallische Gitarrenläufe sirren über der zurückgelassenen Schneise. Amoral beweisen weiterhin ihr goldenes Händchen für feine Melodien, zeigen allerdings – vor allem in Sachen Soli – zunehmend in Richtung Children Of Bodom.
Die Gitarren bleiben die absolute Stärke der Band; sie führen Stücke wie »Mute« oder »Snake Skin Saddle«, bauen in anderen eine massive Klangmauer, schieben, drängen. Der Gesang unterliegt dieser Übermacht immer noch, wirkt gegen diese aber (zu) gleichförmig. Dennoch schlägt der Drittling der Finnen ein – eine fette Abrissbirne aus dem Hause Spikefarm. (nat)
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