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Sons Of Northern Darkness
(2002, Nuclear Blast NB612)
Verdammt, was für eine geile Scheibe! Mit »SONS OF NORTHERN DARKNESS« machen sich Immortal selbst Konkurrenz: »BATTLES IN THE NORTH« aus dem Jahre 1995 heißt der hauseigene, ebenbürtige Gegenspieler der Norweger. Nicht so brachial wie damals, doch fernab jeglichen Keyboardkitschs komponieren Abbath und Horgh erneut überzeugende Black Metal-Hymnen. Schon der grandiose Opener »One By One« überzeugt auf der ganzen Linie, entwickelt sich von einer Double-Bass/Blastbeats-Frost-Riffs-Krächzgesang-Attacke zu einem fett groovenden Headbanger.
Im Titeltrack holzt Horgh ebenfalls zunächst alles weg – bis zum nächsten Tempowechsel. Der Schlagzeuger schafft es wirkliche Akzente zu setzen, im Gegensatz zu vielen Genrekollegen. Sehr, sehr nachdrücklich hämmert sich das anschließende »Tyrants« konsequent im Midtempo in die Ohren, überrascht in der Liedmitte gar mit einem kleinen akustischen, instrumentalen Einschub. Bis zum Ende des perfekt produzierten 50-Minüter halten Immortal die Spannung aufrecht, sei es durch Geschwindigkeitswechsel, fordernd sperrige Riffs oder verteufelt geile Melodien. Hören, hören, hören! (nat)
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