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Blizzard Beasts
(1997, Osmose Productions/SPV 084-20242)
Nicht das Beste, aber definitiv das kürzeste Album der Immortal-Geschichte: Nach 29 Minuten ist der schwarze Spuk vorbei. Gitarrist Demonaz Doom Occulta, Basser/Sänger Abbath Doom Occulta sowie Drummer Horgh rasen tatsächlich im Blizzardtempo über die vierte Scheibe – dabei bleibt jedoch die Qualität auf der Strecke. Knatterndes Schlagzeug, bitterböses Gegrunze, schnellstmögliches Saitenspiel, stakkatogleiche Rhythmen ... und fehlende Abwechslung. Das können die norwegischen Black Metaler eigentlich besser.
Auch die Produktion ist nicht das Gelbe vom Ei: Gesang und Gitarren verschwimmen zuweilen zu einem Soundbrei, den der Hörer nicht wirklich auslöffeln will. Der eisige Angriff der 1990 gegründeten (und 2003 wieder aufgelösten) Unsterblichen schlägt ganz schnell in Tauwetter um. Falls man einen Track positiv hervorheben müsste, wäre das am ehesten »Battlefields« oder »Mountains Of Might« mit seinem Keyboard-Intro. Deminaz muss nach »BLIZZARD BEASTS« übrigens wegen einer Armverletzung das Gitarrenspiel an den Nagel hängen, schreibt aber die Texte für die nachfolgenden Longplayer. (nat)
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