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Emborg's Moonsongs
(2005, Stunt/Sunny Moon STUCD 05062)
»If you’re on the move, how can you find romance?« singt Susanne Palsböll, und es ist nicht allein ihre Stimme, die einen dahin schmelzen lässt. Begleitet wird ihr Liebesgesang von einem kleinen, ganz aparten Jazzorchester, das nichts unversucht lässt, einen in die allerbeste Stimmung zu versetzen. Da dimmt doch jemand das Licht herunter! Da sitzt man doch jetzt plötzlich in einer heimeligen Bar, die die harte, kantige Welt aussperrt. Steht jetzt nicht ein Cocktail vor einem, von den Farben bestens aufeinander abgestimmt und im Geschmack sehr weich?
So geht es Stück für Stück: mal sehr smooth, dann wieder etwas kräftiger gerührt; auch tanzbar wird es. Manche Passage ist durchaus jazzig angeraut, doch nie gleitet man ab in unwirtliche oder gar akademische Gefilde. An den Drums sehr unaufdringlich und damit der lockeren Stimmung angemessen agieren die Schlagzeuger Klaus Menzer und Sören Frost, während Saxophonist Hans Ulrik geradezu sorgsam geblasene Akzente beisteuert und Pianist Jörgen Emborg entschlossen im Hintergrund wirkt. Sehr hübsch auch Malene Mortensens Gastauftritt, sowohl im Duett mit Palsböll wie auch als Backgroundsängerin, wie überhaupt diese CD bis hin zu ihren Bossa Nova-Ausläufern recht »feminin« geprägt ist. Und so muss man dem leichtläufigen, sehr schmeichelnden Werk nur folgen, und Schluss ist mit der Hektik, und alles wird gut. (frk)
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