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Udefra
(2005, Jenka Music/VME jenkaCD05)
Fangen wir doch mit dem Besten an. Nur was ist das? Der wunderbare Opener »DamDam«, der selbst Elektro-Abstinenzler überzeugen könnte? Das elegische Stück »No Beat«, bei dem man ins uferlose Schwärmen geraten dürfte – auch wegen des Beats? Oder der Rausschmeißer »Hwrok«, bei dem respektlos ein Under Byen-Titel zersägt und wieder zusammengesetzt wird? Irre auch das Cover, dass unseren Soundtüftler in einer heiter-chaotischen Bilderbuchwelt zeigt, überall Spielzeug und Kabel und Instrumente verstreut?
Eigentlich ist die Rezeptur seiner Eminenz Sofus Forsberg gar nicht so scher zu entziffern: Er nimmt einen mal hippeligen, mal sich verhüpfenden Beat-Teppich und legt darüber mehrere, teilweise gegeneinander arbeitende Klangspuren, die auf und nieder perlen. Dazu mischt sich mal eine quietschende Harmonika ein, mal ein Basslauf, der für erhellende Düsternis sorgt. Das ist irgendwie Kindermusik, gewiss. Nur eben eine, die Lust auf das Erwachsenwerden macht, das – glaubt man Forsberg und warum sollte man das nicht? – ganz nett und ganz verspielt werden kann. (frk)
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