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Kätkävaaran Lohikäärme
(1980, F Music 4509 96415-2)
Das Cover ist eines der schönsten in der gesamten Geschichte der LP, und die Musik hält, was die Verpackung verspricht. Wobei der erste Eindruck eher spartanisch wirkt: statt üppiger Bläsersätze nur ein Quartett aus Gitarre, Bass, Drums und Keyboard (Pekka Tyni). Die Stücke jedoch hat Pohjola gewohnt opulent ausgearbeitet.
Selten war er so stringent, so klar: Über Bass-Ostinati schachteln sich einzelne Melodien in- und übereinander, werden wiederholt, verändert, dynamisch bearbeitet, steigern sich immer weiter, ein Solo erhebt sich über alles – wie die beißende Gitarre von Seppo Tyni, wobei Ippe Kätkä (dr) toll mitgeht. Diese beiden bringen auch eine erfrischende Härte mit ins Spiel; so knackig klangen Pohjolas Gruppen sonst nicht. Der Meister spielt natürlich auch flinkfingrige Soli, und außer dem Titeltrack schafft es noch »Inke Ja Mä« in den Olymp des Pohjola-Lebenswerks. (tjk)
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