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Nothing Can Go Wrong
(2005, Gashopper GAS 011)
Darf Popmusik schüchtern sein? So schüchtern, dass unschuldige Sommerküsse wie in »Kissing Summers« ewig dauern sollen? Wir dabei die Augen schließen und uns vorstellen, dass wir die Zeit anhalten können? Ach, unbedingt, wenn Gitarrenpop so leichtfüßig daherkommt wie von dem Quartett aus Helsinki. Ultrasport gelingt es, auf ihrem Debütalbum »NOTHING CAN GO WRONG« eine ganz besondere Erfahrung einzufangen: die Sache mit dem Erwachsenwerden. Mit dem Gefühl, vieles zum ersten Mal zu tun und verletzlich, aber auch besonders offen zu sein. Und traurig und fröhlich, und das im Minutenabstand.
Ultrasport haben einen der Schlüssel zum perfekten Popsong gefunden: die Traurigkeit, die im Hintergrund präsent ist. Von den Melodien her könnten die Vier die finnischen Enkel der Everly Brothers sein, aber auch der Weltschmerz der Magnetic Fields oder von Belle & Sebastian schwingen mit. Sänger Juha Kosunen gelingt mit seiner hellen Stimme das Kunststück, direkt ans Herz zu rühren. Ganz unspektakulär, aber nachdrücklich. (emv)
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