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Guillotine
(2003, Ektro Records Ektro 024)
Wispern, keuchen, fauchen, brüllen, quietschen, flüstern. Die Stimme elektronisch verfremden. Sänger Mika Rättö ist mit seiner Lust an der Kakaphonie der Turmwächter, der laut von den Zinnen schreit, dass Circle die Rolle des Außenseiters besetzen. Das Kollektiv der Unberechenbaren macht auf »GUILLOTINE« einen Schwenk in Richtung Avantgarde-Rock á la Henry Cow. Das ist anstrengend, aber bläst die Gehörgänge mächtig durch.
Circle aber wären nicht Circle, wenn sie die Genregrenzen nicht mit lässiger Geste aufweichten: Sie addieren hier ein wenig Schamanen-Folk und drehen dort die Synthies hoch. Und bleiben doch ihrer Prog-Lust am meditativen Erkunden repetitiver Klangmuster treu. Immer wieder ein Abenteuer. (emv)
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