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Kinaporin Kalifaatti
(2005, Johanna Kustannus Oy 35977)
Manch einer macht seinen Namen zum Beruf; Hannu Nurmio machte seinen gelernten Beruf zum Namen: Als Tuomari (=Richter) Nurmio hat der Rockmusiker, Sänger und Komponist in seiner Heimat Kultstatus, seit er 1979 mit der Single »Valo Yössä« (Licht in der Nacht) berühmt wurde – später übrigens auf einem ihm gewidmeten Sampler von Ville Valo intoniert. Live musiziert er bisweilen mit den »Hämmern der Unterwelt« (= Alamaailman Vasarat) zusammen; nun tischen sie zum ersten Mal ein vereintes Studioalbum auf.
Das »KINAPORIN KALIFAATTI«-Menü serviert als Vorspeise Polka-Rhythmen, gefolgt von exotischen Märschen an russischem Volkslied. Als Beilage gibt es Saxophone, Akkordeon, Celli, Tuba, Posaune, Trompete sowie Percussion in Hülle und Fülle, wahlweise in Geschmacksrichtung traurig, orientalisch, herb, oder rührend, gewürzt mit Nurmios Gitarre und Reibeisenstimme. Zum Dessert kredenzen die Finnen mit der Bonus-DVD fünf Mal einen Ohren- und Augenschmaus live, aufgenommen bei zwei Festivals in Helsinki. (nat)
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