|
Jotain Muuta
(2001, Universal 016.451-2)
Finnische Uhren ticken anders: »Tik tak, kello käy!« Tiktak nennt sich folglich die junge Girlband, deren Mitglieder – bis auf Schlagzeugerin Tuuli ('83) – alle Baujahr '85 sind und folglich als Idole diverser Jungmädels mit Bandambitionen fungieren. Auf ihrem zweiten Album covern sie etliche Hits amerikanischer Sängerinnen: Das durch Kim Wild bekannte »Kids in America« wird zu »Kaupungin Lapset«, Susanne Hoffs »Why Girls Cry« kriegt das Etikett »Kyyneleet« verpasst, und Michelle Lewis' »He's Out« sowie »Sudden Superhero« müssen genauso dran glauben wie »Blow My Fuses« der Schwedentruppe Lambretta um Sängerin Linda Sundblad.
Was bleibt da noch von Tiktak? Nicht mehr viel, denn auch Ville Pusa hat sich als Songschreiber mit »Yön Valtiaat« verewigt. Da bleibt den Jungspunden nur noch die Umsetzung der Songs – und das machen sie meist recht ordentlich, was sicherlich auch der Verdienst der inbrünstigen Sängerin, Petra, ist. (nat)
|