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Volbeat: Beyond Hell / Above Heaven
(2010, Universal 06025 2747751)
Glückwunsch. Volbeat gelingt es auf ihrem vierten Longplayer »BEYOND HELL / ABOVE HEAVEN« nicht nur sich selbst zu kopieren, sondern auch die halbe Rock-/Metal-Musikgeschichte. Klingt das jetzt nach Slayer in Zeitlupe (»Who They Are«)? Nach AC/DC, Metallica, Maiden oder gar Placebo (»A New Day«)? Oder nach Volbeat Album Numero eins bis drei? Das Quartett bemüht sich verkrampft um Abwechslung, kurvt im wilden Zickzack durch sämtliche Genres, eine Mundharmonika erklingt, diverse Musiker helfen aus.
Bei »Evelyn« frage ich mich zunäxt, ob mein CD-Wechsler ein Eigenleben führt. Nein, der Song ist tatsächlich von den Dänen – mit Gastsänger Barney Greenway (Napalm Death). Ein weiterer Mikro-Leiharbeiter der härteren Sorte erklingt in »7 Shots«: Mille Petrozza der deutschen Thrashlegende Kreator. Ja, der Viertling ist ein konfuses Stilsammelsurium, ohne Ohrwürmer, in einem bedauerlich glattgebügelten Soundgewand. Nur Michael Poulsens einzigartige Stimme tröstet (zum Teil) darüber hinweg. (nat)
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