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Poverina
(2005, Delphic Recordings Delphic 006)
Weiblich, jung, reichlich glamourös. Piano, Stimme, englische Texte: In Finnland ist Astrid Swan mit dieser Kombination eine Ausnahmeerscheinung. Auf ihrem Debütalbum »POVERINA« nutzt die Musikerin das Klavier als ihre Spielwiese und ihre Stimme als Spiegel für komplizierte Seelenzustände. Vor allem tut sie eins: Sie schlüpft in Rollen, probiert aus, zeigt ihre Bandbreite vom naiven Mädchen über die Diva zur Diseuse bis hin zur jazzig angehauchten Barsängerin. Die üblichen verdächtigen Damen in dieser Sparte - Tori Amos, Heather Nova und selbst Joni Mitchell - tauchen als einflussreiche Referenzen auf, doch Astrid Swan spielt mit intelligenten, temperamentvollen, anspruchsvoll aufgebauten Songs bereits in ihrer eigenen Klasse.
Und hat sich mit Jimi Tenor, dem Jazzmusiker Tapani Varis, Janne und Heikki von Mummypowder und Tuomas Toivonen von Giant Robot exzellente Mitstreiter mit ins Boot geholt. Die kleine Pop-Perle »The Kinda Tea You Like To Cry in« und das balladig-freche Sahnestückchen »Good Girl« bleiben in Ohr und Gedächtnis hängen. Chapeau, gelungener Einstand, Miss Swan! (emv)
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