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Crazy Kids Never Learn
(2006, Johanna Kustannus Oy/Universal)
Die Finnen wissen, dass der Sommer kurz ist. Deswegen wird auch nicht lange am Grill gestanden, sondern gleich per Ausdruckstanz der Name der Angebeteten ins Gras gestampft. Das sorgt für die nötigen Verrenkungen und für den nötigen Spaß (für die anderen).
Und so schieben die Tiger die Kiste in bester Viererbob-Manier an und preschen mit eiligem, atemlosen Drang nach vorne: Das »Jetzt« und die Unbeschwertheit genießen und mit dicken Buntstiften die Welt ausmalen! Für die Feststellung, dass die Caesars und die Legends in dieser Nische schon längst nisten, reicht da kaum der Atem. Das hier ist mutiger All-Around-Pop, der aus heißen Nächten erst recht konditionsschlauchende Tollereien macht. Und gleichzeitig nicht die Wehmut verweigert, dass jeder Sommer ein Ende finden wird. (maw)
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