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Dexter Fox
(2005, Crunchy Frog FROG 037-2)
Man sollte sie nicht unterschätzen: die Macht der Cover-Gestaltung. Im Optimalfall ist das Artwork der passende Appetizer, der Verursacher von Speichelfluss und zittrigen Händen, bis dann endlich die Platte wahlweise im oder auf dem Player liegt und die ersten Töne den Boxen entschweben.
Vorliegendes Album ist so ein Fall. Liebevoll handkoloriert offenbart sich ein stilistisches Chaos. Ein glupschäugiges Bambi, eine surrealistisch anmutende Monsterpuppe – in farblich gewagter Anordnung. Und auch der Inhalt korrespondiert wunderbar. Kreise ziehen konzentrisch ihre Runden, wirbeln umher und sorgen für allerlei Durcheinander. Die Koordinaten sind wüst im Raum verteilt. Ist das nun Indie-Rock, Psycho-Pop oder doch Kirmes-Elektro? Etwas von allem. Gedehnt wie Gummi, naiv wie erste Gehversuche, verschroben wie Hexenkessel und funkelnd, wie auf dem Silbertablett serviert. Das Kopenhagener Quartett testet hier und probiert dort und verläuft sich gleichzeitig permanent. Die Band will alles! Leider ist das nicht immer gänzlich zwingend. (maw)
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