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Págu Fallsins
(2003, Resonant RESCD 04)
Merkwürdige Bandnamen gehören bitteschön aufgelöst: Unter Sk/um hat man die Musiker Skurken und Prince Valium zu verstehen, die dann tatsächlich Johann Omarsson sowie Thorstein Olafsson heißen. Und die beiden scheinen sich gut zu verstehen – bieten sie und die ihnen zur Verfügung stehenden Gerätschaften doch hübsche, mal flirrige bis hippelige, mal elegische bis kontemplative Weisen aus den Tiefen der Schaltzentrale des nächst gelegenen Energieversorgers.
Kein Gesang also (höchstens Stimmgeräusche), kein leibhaftiges Schlagzeug mit Sticks und Fellen, keine vor den Hüften baumelnden Gitarren – stattdessen summende, klirrende, pulsierende, vibrierende Tonfolgen, die, recht geschickt ineinander gemischt, eine ganz eigene Klangwelt schaffen. Dabei meidet man das Quere, das Exzessive, das Brüchige – so dass wer will, sich beim Hören auf eine elektronische Blumenwiese wünschen kann. (frk)
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