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Utua
(2004, Texicalli Records TEXCD 061)
Anna-Kaisa Liedes kennt man hauptsächlich als stimmgewaltige Kraft der karelischen Band Me Naiset. Mit »UTUA« nutzt sie einerseits weiterhin das Repertoire aus traditionellen Volksweisen, gibt aber auch andererseits dem grenzgängerischen Wandeln zwischen volkstümlichen Standards und Improvisation eine ganz eigene Stimme.
Instrumentale Unterstützung erhält sie von einer kleinen, sich zurücknehmenden Band, zu der sie glockenhell singt und das »Rrrr« hingebungsvoll rrrrrollt. Kompakt und kompliziert kommt sie daher im Vergleich mit der karelischen Verwandtschaft a la Värttinä. Man nehme nur als Einstieg den dritten Titel »Minköhön Takia«, ein hypnotisch ineinander verschachteltes Stück. Und: Ein besonderer Punkt geht noch an Vilma Timonen für ihr betörendes Kantele-Spiel. (frk)
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