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To Hell And Back
(2000, Spinefarm SPI103CD)
Für das zweite Album tauscht Sängerin Kimberley Goss bis auf Gitarrist Alexi Laiho (Children Of Bodom) die gesamte (Schweden-)Besetzung gegen Finnen aus: Die Neuen, aka Gitarrist Roope Latvala (Waltari), Schlagzeuger Tommi Lillman (To/Die/For) sowie Bassist Marco Hietala (Nightwish) tragen zum härteren, schnelleren Stil bei, wie der galoppierende Opener »The Bitch Is Back« dokumentiert. Dabei kreischt Kimberley derartig ins Mikro, dass sämtliche 80er Power Metal-Herren vor Neid erblassen und sich ihr verbliebenes Haupthaar raufen dürften.
Ohne Geschwindigkeitsbeschränkung hetzen Sinergy »TO HELL AND BACK«; nur die Ballade »Laid To Rest« oder der Midtempo-Song »Lead Us To War« drosseln die Dynamik kurzzeitig. Die vor der Bandgründung eher als (Gast)Keyboarderin bei Dimmu Borgir, Therion und Ancient bekannte Frontfrau siegt auf der ganzen Linie mit ihrem kraftvollen, vielschichtigen Gesang. Zu bemängeln bleibt allerdings das unnötige Blondie-Cover »Hanging On The Telephone«; ferner schleppt sich »Wake Up In Hell« etwas entkräftet um die Ecke. (nat)
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