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Pelimannien Jäljillä
(2005, Fg Naxos/Just Records Babelsberg ZLM CD 006)
Nur Akkordeon und verschiedene Mandolinen – das kann recht enervierend sein. Kann, ist es aber nicht bei zwei mit allen Wassern gewaschenen Meistern wie Hakala und Lepistö. Die teils selbst komponierten, überwiegend jedoch traditionellen Volksliedchen laden zum Schmunzeln ein, zum Wippen und Schnunkeln, zum sich-am-Leben-freuen und schließlich auch selbstverliebten Tanzen – eben all die Dinge, die man tut, wenn man an einem beschaulichen Sommertag an einer Holzhüttenwand lehnt und über einen still daliegenden finnischen See blickt.
Das Duo, das schon bei verschiedenen anderen Aufnahmen aufeinander traf, verfügt über die nötige Virtuosität, um die oft mit einem melancholischen Unterton versehenen Lieder glänzen zu lassen. Gleichzeitig hält sich ihr enormes Können aber immer distinguiert im Hintergrund und gewährt den kleinen Phrasierungen Vorrang – fast so wie ein in Sackleinen gekleideter Knecht, der – sobald er zu singen beginnt – die Prunkgewänder eines Königs überstrahlt. Der Rezensent gibt sich stets Mühe, nicht die volle Punktzahl zu vergeben, aber – sorry – es muss sein: dreimal sechs für Hakala/Lepistö. (peb)
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