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Frolic
(2005, Capitol/EMI 7243-4749002)
Wenn Innovation Musik zum Leben bringt, dann ist dieses Album leider tot. Zwischen Dancefloor, ein bisschen Madonna, Schmusepop und allzu uninspirierten Triphop-Anleihen lässt sich nichts Neues finden. Die Arrangements der Songs sind nachlässig; lediglich beim sechsten Track »Painted Black« wird aus dieser Nachlässigkeit eine gewisse Lässigkeit. Ansonsten gibt es heute Studio-Software, die Songs dieses Formats quasi von selbst herstellt.
Leider trägt auch Anneli Drekkers Stimme nicht viel weiter; allzu flach und stellenweise gar unsauber fügt sich die Bel Canto-Sängerin ziemlich fugenlos ins sterile Arrangement. Keine Überraschungen, keine Spannungen – kommen dann noch Texte hinzu wie »Come On, Baby, Feel My Fire (Desire)«, dann ist tatsächlich nicht mehr viel zu retten. Falls das Album über den Weg läuft: einfach ignorieren. (sep)
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