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Djago Brak
(2011, Devil Duck Records DDUCK037)
Die Welt entschleunigen mit Björn Kleinhenz. Den Zwischentönen nachhorchen und den leisen Loosern zulächeln. »DJAGO BRAK«, das fünfte Album des Schweden, ist in der Intimität der eigenen vier Wände in Göteborg entstanden und setzt auf entspanntes, nachdenkliches Treibenlassen. Eine Gitarre, eine Stimme. Klassisches Songwritertum. Geschickt in Szene gesetzt mittels sparsamer, aber effektiver Arrangements. Und keineswegs dröge oder betulich, sondern fein und behutsam. Mal verirrt sich ein Walzer in die Prärielandschaft, dann ist es fast südliche flirrendes Schlagwerk. Manchmal wird es sogar fast fröhlich, wie im schwerelos schwebenden »Ear to Track«.
Oder geradzu verkühlt-melodramatisch im emotionalen Höhepunkt des Albums, dem feine Spannungsbögen aufbauenden »The Paw Of Death«. Oder grenzwertpoppig in »Head Held High on Fearsome Pride« Das Album bauscht sich wunderbar auf wie die Segel eines Viermasters unter freundlichen Winden. Und gleitet dann elegant in die weite See, triumphierend. (emv)
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