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Tri-Logy
(1998, Zen Garden GAR 18)
Petri Walli, Gitarrist und Kopf von Kingston Wall, ist ein Grenzgänger, der auf dem ursprünglich 1994 erschienenen Album »TRI-LOGY« dem Progressive Rock endgültig den Rücken zukehrt. Elektronische Klänge – Todsünde! – finden ihren Weg in die Songs, die Band und Hörern einiges abverlangt. Die Texte, schon auf den Vorgängeralben eher düster, verlieren sich teils in apokalyptischer Finsternis.
Ein schwieriges, intensives Album – das untrennbar mit der Biographie von Walli verbunden ist. Kingston Wall spielten 1994 ihr letztes Konzert in einem Gefängnis und lösten sich danach auf. Im Sommer 1995 stürzte sich Petri Walli, kaum 27-jährig, von einem Kirchtum in Helsinki in den Tod. Die Liedzeile »Look out world, it's time to die, no more crying in my mind« aus dem Song »For All Mankind« klingt im Nachhinein wie ein vorgezogener Abschiedsbrief. (emv)
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