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Alle Rezensionen zu Audrey Horne
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

No Hay Banda
(2005, Dog Job/Tuba DOG 003)

Rockiger Metal oder metallener Rock mit einer Prise Foo Fighters, möglicherweise einer Idee Clawfinger, straighten Gitarrenriffs und dem variablen Gesang des Frontmanns Toschie bringt Abwexlung auf den Plattenteller. Mit Alice In Chains und Faith No More vergleichen die Sympathisanten in ihrer Heimat das Sextett aus Bergen – den amerikanisch angehauchten Sound könnten sie dem Koproduzenten Joe Baressi verdanken, welcher das Debüt »NO HAY BANDA« in L.A. abgemischt hat.

Die 2002 gegründete, nach einer Figur aus dem David Lynch Kultstreifen Twin Peaks benannte, norwegische Combo hat auch einige bekannte Gesichter vorzuweisen: Keyboarder Herbrand hämmerte bereits bei Enslaved in die Tasten wo auch Arve klampfte, Kjetil trommelte bei Deride und Toschie aka Torkjell sang bei Sylvia Wane. Neben dem packenden Opener »Dead« sei « dem bereitwilligen Hörer als Kontrastprogramm das gedämpftere »Confessions & Alcohol ans Herz gelegt. (nat)



Siehe auch:
Enslaved
Clawfinger

 Audrey Horne: No Hay Banda

Offizielle Website

Offizielle Website      www.audreyhornemusic.com

   

Audrey Horne
(2010, Indie Recordings/Soulfood INDIE032CD)

Eine knapp zweiminütige, gesang- und gitarrenbetonte Einführung namens »These Vultures« geleitet den Hörer in das Reich von »AUDREY HORNE«. Das erste richtige Stück »Charon« klingt schon eine ganze Ecke härter: Mehr Groove, härtere Rhythmen, fast hardrockartige Gitarren.

Gut 50 Minuten hüllen Audrey Horne klassischen Rock in düstere Gewänder, die Texte blicken häufig in Abgründe der menschlichen Seele. Auch das dritte, bittersüße Album der Bergener ist alles andere als eingängige oder leichte Kost. Komplex, melodisch, bedrückend, intelligent sind sie, die elf Stücke von Sänger Toschie, Gitarrist/Komponist Arve »Ice Dale« Isdal (Ov Hell, Enslaved), Gitarrist Thomas Tofthagen, Schlagzeuger Kjetil sowie den Gästen Herbrand Larsen (Keyboard) und Espen Lien (Bass). (nat)



Siehe auch:
Ov Hell

   

Le Fol
(2008, Indie Recordings/Soulfood INDIE00-7CD)

Bereits Ende August 2007 erschien der »NO HAY BANDA«-Nachfolger in Norwegen, erst knapp sieben Monate später erreicht Audrey Hornes »LE FOL« den deutschen Markt. Die zweite Scheibe der Bergener – nebenbei Mitglieder bei (Ex-)Black Metal-Bands wie Enslaved und Gorgoroth – beißt sich nicht auf Anhieb in den Ohren fest, dafür hat sie zuviel Ecken und Kanten.

Sie punktet aber nach mehrmaligem Hören. Die Gewinner des Spellemannsprisen (»Beste Metalband«) haben ein Dutzend spannend und abwechslungsreich arrangierte Alternativ-Stücke im Gepäck. Die Palette reicht von Heavy-Rock-Grunge (»I Wish You Hell«) über Hippie-Hammondorgel-Sound (»Threshold«) bis zur Akustikgitarren-Streicher-Ballade (»Monster«). Reinhören. (nat)



Siehe auch:
Enslaved
Gorgoroth



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