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Téras
(2012, Century Media 9980962)
Was ist in den fünf Jahren seit »HARVEST« passiert? Naglfar haben, wie es so schön heißt, »eine kreative Pause eingelegt«. Naglfar sind zum Trio geschrumpft, haben das Schlagzeug von dem Sessionmusiker Dirk Verbeuren (arbeitete mit Soilwork, Scarve) einspielen lassen. Was glücklicherweise NICHT passiert ist: Kristoffer W. Olivius, Andreas Nilsson und Marcus Norman haben ihren Stil geändert, sind sich untreu geworden; Naglfar spielen immer noch einen perfekten Black-Death-Mix.
Gemächlich, aber sehr böse, eröffnet der Dreier »TÉRAS« mit dem Titelsong. Gut zwei Minuten Vorspiel reichen der Band aus Umeå, dann kommen sie zur Sache: »Pale Horse«. Verdammt geiles Geknüppel mit einem höllisch groovenden Mittelteil, Dirk Verbeuren war eine gute Wahl. »Bring Out Your Dead« hat einen Wahnsinns-Groove. »Come Perdition« / »Invoc(H)ate« eine außerordentlich morbide Atmosphäre. Fazit: Unglaubliche, frostige, bitterböse 44 Minuten. Seufz. Was für eine Scheibe. Danke Naglfar! … ich behalte euch schon jetzt im Hinterkopf für meine Charts 2012.
PS: Das Cover des Sechstlings stammt übrigens von Niklas Sundin (Dark Tranquillity). (nat)
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