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Consternation! Uproar!
(2004, Rubato Music RCD 017)
Von Aufruhr, wie es der Titel von »CONSTERNATION! UPROAR!« verspricht, ist auf dem dritten Mummypowder-Album nichts zu spüren. Ätsch, angeschmiert! Im Gegenteil. Das Quartett macht flauschig-watteweichen Gitarrenpop. Liebeslieder im Dreivierteltakt und sehnsüchtige Hymnen. Songs über das Ende des angenehmen Zustands der Unentschlossenheit oder die Notwendigkeit, dem eigenen Leben einen kräftigen Schubs in Richtung Veränderung zu geben.
Fröhlich, naiv, butterweich und zum Dahinschmelzen schön. Eigentlich schon fast zu schön. Manchmal schrammen die Mummies knapp an der Grenze zum Süßlichen vorbei, kriegen die Kurve aber noch, bevor sie sich zu den finnischen Enkeln der Bee Gees zu deren Glanzzeiten entwickeln. Dabei können die Jungs um Sänger Janne Lehtinen durchaus noch einen Gang hochschalten, wie sehr tanzbare Songs à la »Wanna Fight« beweisen. Das macht gute Laune, und plötzlich trällert man entspannt und mit einem Grinsen im Mundwinkel mit. Was nicht das Verkehrteste ist. (emv)
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