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Mario Built My Hot Rod
(2005, 9PM/Indigo 031)
Was würde wohl passieren, wenn Tüftler auf die abgedrehte Idee kämen, 8-Bit-Sounds aus der Amiga-Steinzeit der Computergeschichte mit den poppig-knalligen Tönen aus frühen Gameboy-Tagen (erinnert sich jemand an Pacman?) und dem nervigen Düddeldü-Düddelda von Spielautomaten zu mixen? Die überraschende Antwort: ein intelligentes, anregendes, witziges, ironisches und höchst tanzbares Album! Jukka Tarkiainen und Jari Mikkola von Desert Planet zeigen auf »MARIO BUILT MY HOT ROD«, dass Computer-Fuzzitum einen hohen Spassfaktor haben kann. Vor allem dann, wenn man sich noch Verstärkung von Eläkeläiset holt, die wunderbar betrunkene Backups singen. Oder Aavikko-Drummer Tomi Leppänen Akzente setzen lässt.
Die Songs verblüffen mit augenzwinkernden Verweisen auf die Glanztage von Vangelis, die guten alten Spaghetti-Western, Billig-Agentenserien der Seventies, Scheherazade-Reggae, Science-Fiction-Klamotten und Madame Butterfly. Klingt verrückt? Ist es auch! Aber macht ziemlich gute Laune, was sich die beidem Jungs aus Rovaniemi da einfallen lassen! (emv)
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