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Helsinki-Hollola
(2000, Zen Garden GAR28)
Wer die poppigen Egotripper heute hört, mag nicht glauben, dass deren Ursprung in der Trashmetal-Band(!) »Vibration« liegt – in den Achtzigern von Sänger Mikki, Gitarrist Knipi und Ex-Schlagzeuger Osku gegründet. Diese Art der Tonerzeugung langweilte die Finnen jedoch bald, sie schrieben finnische Texte, erweiterten ihre Musik in die Pop-Rock-Richtung, stellten ein neues Line-Up zusammen und veröffentlichten ihr Debüt 1995.
Auf »HELSINKI HOLLOLA« schmachtet Mikki schnulzig ins Mikro, zuweilen mehr schaurig als schön, etwa bei »Käytettyä Ilmaa«. Den rockigen Anteil vertreten gerade noch so »Umpikujassa« (In der Sackgasse) oder »Täytyy Mennä«. Der Rest plätschert leise vor sich hin, tut keinem weh und lenkt nicht allzusehr von der gerade ausgeübten Beschäftigung ab. Wer soliden, schmerzfreien Giterrenpop mag, Hintergrundmusik sucht oder von einem entfernten Verwandten der Simpsons verzierte Booklets mag, ist hier bestens aufgehoben. Willkommen im »Trippers-Club« – bestmöglicher Name des Shops auf der bandeigenen Website? (nat)
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