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Plays The Music Of Leadbelly – Belly Up
(2005, Stunt STUCD 04072)
Mit seiner 11-köpfigen Band Overdrive widmet sich der dänische Spitzen-Saxophonist dem längst verstorbenen Folk- und Blues-Giganten Huddie Ledbetter, genannt Leadbelly. Mit viel Phantasie und bunten Arrangements bringt Lundin sein grandioses Orchester zum Klingen und Swingen, zum Bluesen und Grooven – zwei Drummer (Emil DeWaal und Jonas Johansen), drei Posaunen, zwei Trompeten und Tuba nebst Gitarre (Krister Jonsson), Piano (Henrik Gunde) und Bass (Jens Kristian Uhrenholdt) sorgen für positive Power.
Jedes Stück widmet Lundin einem für seine Entwicklung bedeutendem Jazzmusiker (Mingus, Gil Evans, Clifford Jordan etc.) und integriert Einflüsse deren Stilistik in die Arrangements. Schon »Goodnight Irene« stampft südstaatlich daher und wird mit Per Jørgensens Gesang veredelt. Auch »Take This Hammer« atmet das Flair des Mississippi-Delta, Lundin spielt ein expressives Solo. Mit akustischer Gitarre beginnt »De Kalb Blues«, steigert sich langsam mit Drums und immer mehr Blech, Lundin spielt hier Querflöte und lässt das Stück ganz sachte dahinköcheln. Im folgenden »Ella Speed« kann die Band dann endlich die Sau rauslassen, Jonsson und Gunde spielen hier gegeneinander Solo, bis die Bläser mit geballter Kraft übernehmen. Ein Heidenspaß, diese grandiose CD! (tjk)
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