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Cewbeagappic
(2003, Jazzland/Universal 067.154-2)
Erinnert sich noch jemand an Sade? An diesen lahmen Schlafzimmer-Soul, dem man stets etwas mehr Feuer und Abwechslung gewünscht hätte? Das norwegische Duo, bestehend aus Sängerin Beate Lech und Bassist Marius Reksjø, groovt zwar mindestens ebenso verführerisch, präsentiert sich jedoch ansonsten topmodern: Mal piept ein Echolot-Sound zu warmen Klavierakkorden, dann wieder bläst ein Lo-Fi-Orchester zu tief wummernden NuSoul-Grooves. Nur von Lechs Stimme würde man sich mehr Modulationsreichtum wünschen.
Unterstützt von Drummer Erik Holm, Keyboarder Jørn Øien und Programmierer Per Martinsen liefern Beady Bell lässigen House-Bop mit Anleihen bei Jamiroqai, Brand New Heavies, Incognito und – wen wundert's – Bugge Wesseltoft, dem Chef ihres Plattenlabels Jazzland. Da zieht man doch gern wieder blaue Lackstiefel an und posiert auf einer schwarzen Ledercouch ... (peb)
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