Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Beady Belle
(Genre »Beats«, Land »Norwegen«)

 

At Welding Bridge
(2010, Jazzland/Universal 06025 27475806)

Album Nummer fünf weitet die stilistischen Grenzen weiter aus. Bestimmend bleibt immer die schmeichelnde Stimme von Beate – ausgesprochen: »Beady« – Lech und die helfende Hand ihres musikalischen wie Lebenspartners Marius Reksjø am Bass. Aber während beim letzten Album »BELVEDERE« bereits Country-Anklänge überraschten, treffen wir hier auch auf Tex-Mex, Blues und Dub. Zwar dezent, aber Beady Belle war stets eine Kapelle der sanften und vorsichtigen Akzente – quasi die norwegische Variante von Sade.

Und dank einer Lap Steel Gitarre weckt die lässige Pop-Melange sogar Erinnerungen an Steely Dan. Dem arg entspannten Schlafzimmer-Soul tun diese vorsichtig eingesetzten Klangfarben gut; sie fordern Aufmerksamkeit und demonstrieren, dass es bei Beady Belle keinen Stillstand gibt. In den neun Jahren seit dem Debüt »HOME« ist einiges passiert. Aber dennoch nicht genug, um Miss Beady bedingungslos zu lieben ... (peb)



Siehe auch:
Bugge Wesseltoft
Jon Eberson Group


Zum Artikel über Beady Belle


Zur Fotogalerie über Beady Belle


Zur Konzertkritik über Beady Belle

 Beady Belle: At Welding Bridge

Offizielle Website

Offizielle Website      www.beadybelle.com

   

Closer
(2005, Jazzland/Universal 06024.9870458)

Tja. Das Album Nummer drei des Duos Beate Lech und Marius Reksjø. Label-Chef Bugge Wesseltoft findet den trendigen Nu-Soul seiner Schützlinge sicher schick, doch: So »nu« ist das alles nun wirklich nicht. Genaugenommen sogar ziemlich altbacken und ermüdend.

Kann plätschernder Leder- und Plastik-Soul, garniert mit Bugges schwebenden Rhodes-Perlen und gelegentlicher Reggae-Gemütlichkeit, heute noch einen Hund hinterm Ofen hervorlocken? Dabei offenbaren die sphärischen TripHop-Songs sogar bisweilen interessante Details und innovative Sounds. Doch Beate Lechs Stimme bleibt zu gleichförmig, zu süßlich und vor allem: zu einschläfernd. Will man nicht auch auf einem Designer-Sofa mal ordentlich schwitzen? (lha)

   

Cewbeagappic
(2003, Jazzland/Universal 067.154-2)

Erinnert sich noch jemand an Sade? An diesen lahmen Schlafzimmer-Soul, dem man stets etwas mehr Feuer und Abwechslung gewünscht hätte? Das norwegische Duo, bestehend aus Sängerin Beate Lech und Bassist Marius Reksjø, groovt zwar mindestens ebenso verführerisch, präsentiert sich jedoch ansonsten topmodern: Mal piept ein Echolot-Sound zu warmen Klavierakkorden, dann wieder bläst ein Lo-Fi-Orchester zu tief wummernden NuSoul-Grooves. Nur von Lechs Stimme würde man sich mehr Modulationsreichtum wünschen.

Unterstützt von Drummer Erik Holm, Keyboarder Jørn Øien und Programmierer Per Martinsen liefern Beady Bell lässigen House-Bop mit Anleihen bei Jamiroqai, Brand New Heavies, Incognito und – wen wundert's – Bugge Wesseltoft, dem Chef ihres Plattenlabels Jazzland. Da zieht man doch gern wieder blaue Lackstiefel an und posiert auf einer schwarzen Ledercouch ... (peb)

   

Home
(2000)

Das Debüt tönte noch ein wenig verhuscht und ziellos drum'n'bassig, zeigte aber dennoch auf, wohin sich Triphop und Soul entwickeln könnte - nämlich gen Norden. (peb)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2012, Design & Programmierung: Polarpixel